Von normativen Überschreibungen des Marginalen.

Der eigene Körper, seine Beschaffenheit, sein Coolness-Potenzial steht in der gegenwärtigen Jugendkultur, vor allem durch die Möglichkeit seiner Inszenierung in den sozialen Medien, stärker denn je im Mittelpunkt. Trotz vieler neuer Wissensquellen, die aus der sich vernetzenden Globalisierung resultieren, bestimmen dennoch weiterhin heteronormative weiße Körper das Ideal und beschreiben alle anderen Körper gleich mit. In der Theaterperformance „Ich lieb dich nicht, du liest mich nicht – aha“ steht dagegen ein multipel marginalisierter Körper im Mittelpunkt und sieht sich in seinem Dasein und seiner Argumentation einer kafkaesken Verurteilungsapparatur wie einem permanenten beobachtenden Kamerablick gegenüber.

Von und Mit: Antigone Akgün, Josephine Fabian, Sebastian Mauksch, Toni Jessen, Vera Pulido in der Produktionsleitung von Miriam Glöckler.

Ab September 2021 in Digital-Live in eurem Klassenzimmer!

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR in Kooperation mit dem BALLHAUS OST.